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 Rhys Crowford

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Rhys

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Steckbrief :
Alter :
186 Jahre
Status :
Single
Nationalität :
Schottisch

Beitrag

Rhys Crowford
VAMPIR │ 186 JAHRE│ MÄNNLICH │ SCHOTTISCH


Name „Rhys ist ein walisischer Name, den meine Mutter mir gegeben hat. Natürlich gibt es ihn in verschiedenen Ausgaben, was äußerst praktisch ist, wenn man seinen Namen ändert, um nicht aufzufallen. Am liebsten ist mir Reese, auch wenn das inzwischen nur noch wenig mit dem eigentlichen Namen zu tun hat. Mein Nachname ist Crowford – oder zumindest nenne ich mich gerne so. Auf meiner Geburtsurkunde steht Crawford, aber ich war der Meinung, dass das nicht zu einem Vampir passt und hab ihn kurzerhand verändert. Zwar nur in einem Buchstaben, aber ich denke doch, dass es deutlich geheimnisvoller klingt als zuvor. Und ich hab mir gedacht, wenn schon unsterblich, dann wenigstens richtig! Wir sind sowieso schon von Klischees überladen, da können wir die auch noch ein wenig nähren... Wenn ich ganz ehrlich bin, dann ist mein ganzer Name Rhys Artair Crowford, aber wenn ich mich jemandem vorstelle, nenne ich meinen zweiten Namen meist nicht.“
Herkunft „In meinen Adern floss einmal schottisches Blut. Ich komme aus dem Vereinigten Königreich, Schottland, um genau zu sein, und auch wenn ich nicht glaube, dass irgendjemandem der Name etwas sagt, ich komme von den Orkney Inseln und habe da meine Kindheit verbracht. Es ist ein öder Platz, glaubt mir, auch wenn er teils wirklich schön ist! Nur die Landschaft ist etwas... karg. Und leer. Den größten Teil meines Daseins habe ich aber in London verbracht, England. Es ist eine schöne Stadt. Alt, ja, aber sie birgt so manch schönen Ort, auch wenn sie in den letzten Jahrzehnten ziemlich hektisch geworden ist mit all den Touristen.
Geboren bin ich, wie gesagt, auf den Orkneys im Jahre 1827. Das klingt tatsächlich länger, als es tatsächlich ist, aber trotzdem sind fast 200 Jahre schon eine ganz schöne Zeit, vor allem für Normalsterbliche, auch wenn man mir die vergangene Zeit nicht ansieht. Auf dem Grabstein, unter dem ich eigentlich liegen sollte, steht '07.02.1827 – 05.03.1850', womit ich schon mit 23 Jahren gestorben bin. Wer genau mich erschaffen hat, kann ich leider nicht sagen. Ich kenne ihren Namen nicht, etwas, was ich sehr bedauere.“
Gesinnung „Oh, nun. Ich bin im neunzehnten Jahrhundert aufgewachsen, zu der Zeit war es nicht üblich, eine Beziehung mit einem vom selben Geschlecht einzugehen, ich fand es damals wahrscheinlich genau so abstoßend, wie all die anderen. Inzwischen ist es nichts mehr wirklich schlimmes für mich, auch wenn es noch immer ungewohnt ist, aber ich bleibe doch bei den alten „Regeln“ und interessiere mich für Frauen.“
Aussehen „Wenn ich in den Spiegel gucke, dann sehe ich... nichts. Verlässt man sich aber auf die Aussagen anderer und auf einige Portäts, dann bin ich weder besonders dick, noch besonders schmächtig. Ich habe zu meinen Lebzeiten natürlich auf meinen Körper beachtet, das schöne am Vampirsein ist ja, dass man nach der Verwandlung nie wieder für einen guten Körper trainieren muss. Ich glaub ja, ich bin relativ trainiert, wenn ich auch sicher nicht von Muskelbergen strotze. Ansonsten bin ich für normale Leute wohl etwas unterernährt, zumindest sieht es aus. Ein bisschen. Hab ich gehört. Meine Hautfarbe ist, wie es sich gehört, blass. Meine ständig etwas zerzausten Haare haben die Farbe eines dunklen Braunes, im Licht etwas rötlich. Vielleicht am besten mit einer dunklen Kastanie zu beschreiben. Sie sind nicht ganz kurz, aber auch nicht zu lang. Ansonsten hab ich noch stechend grüne Augen, auf die ich zwar stolz bin, aber viele andere sagen, sie wären zu durchdringend.“
Größe 183cm
Gewicht 67kg
Kleidungsstil „Ich versuche, so unauffällig wie irgend möglich durch die Menschenwelt zu gehen. Dennoch habe ich mich nie mit diesen Kapuzenpullovern oder ähnlichem anfreunden können. Selbst von Jeans bin ich noch nicht ganz überzeugt, aber inzwischen wage ich mich manchmal sogar an sie ran. Und auch wenn ich versuche, nicht aufzufallen, so ganz gelingen tut es mir doch nicht immer. So kleide ich mich gerne in einen dunklen (in seltenen Fällen auch weißen) Frack, darunter selbstverständlich weiße Hemden, manchmal vielleicht etwas altmodisch geschnitten, aber es gefällt mir einfach gut. Meist trage ich noch einen Stock und einen Zylinder, in seltenen Fällen auch mal eine Melone, wenn ich vor die Tür gehe und der Welt mein Antlitz präsentiere. Manchmal werde ich auf meinen „etwas anderen“ Kleidungsstil angesprochen, ob ich einen Film drehe oder ob heute irgendein besonderes Event wäre, eine Hochzeit oder so, aber wahrscheinlich ist am Auffälligsten, dass ich so wahnsinnig jung wirke. Das Bild von diesem altmodischen Stil zu dem jungen Aussehen passt vielen einfach nicht in das Bild, das sie von mir haben. Wahrscheinlich wirke ich, wie aus einem alten schwarz-weißen Detektivfilm, aber nein, so lauf ich immer rum.“

Biografie „Oh, wo soll ich anfangen? Am Anfang? Ich glaube, dann habe ich viel zu tun. Natürlich könnte ich mich kurzfassen, aber... Okay, dann mach ichs eben so, wie ihr es wollt! Ich bin vor noch nicht ganz 200 Jahren geboren, auch wenn das heute kaum noch was mit mir zu tun hat. Ich bin in Schottland geboren und aufgewachsen. Meine Mutter ist ein ganz normaler Mensch, meinen Vater hab ich kaum gekannt, da er meine Mutter früh in meinem Leben verlassen hat. Wir zogen kaum um und so fiel es mir nicht schwer, mich in meiner Umgebung zurecht zu finden. Ich kam außerdem aus der etwas höheren Mittelklasse, lernte also alle Gepflogenheiten und Gewohnheiten und wusste, wie man mit anderen umsprang. Allerdings gehörte ich damit auch zu den Personen, die nie ein Problem mit Armut hatten.
Ich bin normal aufgewachsen, ohne besonders große Zwischenfälle. Natürlich war es merkwürdig für viele, dass ich keinen Vater hatte, aber ansonsten war meine Kindheit vollkommen normal. Als ich dann älter wurde schloss ich die Schule mit einem relativ guten Schnitt ab und wollte anfangen zu studieren. In London. Und ich wollte endlich von den Orkneys weg, auch wenn es dort sehr schön war. Aber eben auch ziemlich eintönig. Also wollte ich in die Hauptstadt, nach London.
Es war eine wunderschöne Stadt, wie ich schnell feststellen sollte und sie war viel belebter als das, was ich kannte. Und es gefiel mir gut, all diese vielen, bunten Menschen zu beobachten. Aber mein Glück sollte nicht von Dauer sein. Eines Abends war ich mit einigen meiner Mitstudenten in einer Bar, ein wenig was trinken. Und wie es das Schicksal so wollte, traf ich auf eine schöne Frau, nicht viel älter als ich und ziemlich nett. Wir unterhielten und verstanden uns gut und beschlossen, dass wir uns bald wieder treffen sollten, was wir selbstverständlich auch taten. Im Nachhinein ist es wohl deprimierend, dass ich auf so einen simplen Trick reingefallen bin, der nach jedem Klischee durchgeführt wurde. Ich muss wirklich naiv gewesen sein, ich erfuhr ja nicht mal ihren Namen! Aber ich traf mich mit ihr, allein, und das Schicksal nahm seinen Lauf.
Auch jetzt noch war das ein sehr netter Abend. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, da ich mich verabschieden wollte. Was? Nein, natürlich nicht! Damals war das alles noch ein wenig anders. Wir hatten noch Manieren! Also, ich wollte mich von ihr verabschieden, aber wie ihr schon drauf hinweist, sie wollte, dass ich noch etwas blieb. Ich wollte eigentlich nicht, und entschuldigte mich, aber sie schaffte es schlussendlich doch, mich da zu behalten. Und es kam, wie es kommen musste: Sie biss mich. Was davor geschah? Ha, das würdet ihr wohl gerne wissen! Vergesst es, es gibt Dinge in meiner Vergangenheit, die ihr nicht zu wissen braucht!
Ich erinnere mich nicht mehr an viel. Es war alles voller Schmerz, ein Schmerz, wie ich ihn bis dahin noch nie gefühlt hatte und auch nie wieder fühlen würde. Einmal würde ich noch etwas Ähnliches fühlen, aber das hier war bis zu dem Zeitpunkt das Heftigste, was ich erlebte. Als ich schließlich wieder zu mir kam – ich weiß nicht, wie ich es sonst nennen soll –, stellte ich fest, dass ich schwach war. Schwächer als vorher. Und es ging mir nicht gut. Und als ich es in der fremden Wohnung, die wahrscheinlich nicht mal der jungen Frau gehörte, die mich verführt hatte, endlich bis zur Tür geschafft hatte uns sie öffnete, rettete ich mich aus dem Haus, als würde dort drinnen das Böse selbst lauern.
Die nächsten Wochen verliefen fast normal. Ich aß zwar ungewöhnlich viel Fleisch und entwickelte eine ungesunde Neigung zu speziell rohem Fleisch, aber ich lebte und wurde stärker. Stärker, als ich es je gewesen war. In einer Nacht war jedoch etwas anders. Ich war alleine in den Straßen Londons unterwegs, auf dem Weg zu meinem Haus, nachdem ich einen kranken Freund besucht hatte, als sich etwas in mir veränderte. Ich weiß nicht, was es war, bis heute weiß ich es nicht. Und damals noch viel weniger. Aber es tat weh. Nur dieses eine Mal tat es weh. Als würde mein Körper selbst sich verändern, sich strecken, wachsen, verformen. Und das tat er wohl auch, nur bemerkte ich das zu spät. Ich weiß nicht mehr viel von meiner ersten Nacht als Werwolf. Es war anfangs schwer, ihn zu kontrollieren, aber ich schaffte es in den meisten darauffolgenden Vollmondnächten ziemlich gut. Allerdings machte das in der Zeitung Schlagzeilen. Wölfe. In London. Und ich wusste es besser. Ich überlegte sogar, ob ich nicht wieder auswandern sollte, aber ich tat es nicht. Ich war verwirrt und zog mich vor dem Rest der Welt zurück, aber ich blieb.
Ich fing an, mich an das Verwandeln zu gewöhnen, langsam gefiel es mir. Ein wenig übernahm ich meine tierischen Triebe auch in meinem menschlichen Leben, aber mit der Zeit konnte ich einen guten Ausgleich schaffen. Meine nächtlichen Ausflüge wurden langsam spannender und es gefiel mir gut den großen bösen Wolf zu spielen. Vielleicht war ich auch einfach masochistisch und sadistisch veranlagt, denn ich genoss es nicht nur zu töten, ich litt in meinem Menschendasein auch unter dem, was ich tat. Aber ich konnte nicht anders. Ich musste morden.
Ich bekam dementsprechend Angst, als mein Wolfs-Ich schwächer wurde und ich nicht mehr immer der Überlegene war. Und als schließlich nicht mehr jede Nacht eine Verwandlung von statten ging, bekam ich es richtig mit der Angst zu tun. Ich konnte nicht mehr einschätzen, wann ich mich verwandelte. Ich war quasi in die Wechseljahre eines Werwolfs gekommen. Das soll ein schlechter Vergleich sein? Ach, seit doch still! Ihr habt ja keine Ahnung! Und ich mag den Vergleich...
In einer Nacht war ich draußen. Ich war verwandelt. Nicht richtig, nur... es war merkwürdig und ich fühlte mich schwach. Und wer mag schon das Gefühl von Schwäche? Zumindest ging es mir schlecht an dem Tag oder der Nacht. Und ich schlief ein, unter dem Blätterdach eines nahen Waldes...
In der Morgendämmerung wachte ich auf mit Schmerzen, die stark an die erinnerten, die ich gehabt hatte, als ich zu dem geworden war, war ich zu dem Zeitpunkt war. Mir war sofort bewusst, dass ich mich nie wieder in einen Wolf verwandeln würde, und hätte ich zu dem Zeitpunkt nicht solche Schmerzen gehabt, dann hätte mich diese Tatsache wahrscheinlich traurig gestimmt. Aber so floh ich.
Wovor ich floh, wusste ich selbst nicht. Ich wusste nur, dass es mir am ganzen Körper weh tat, egal wo ich war. Ich schaffte es schließlich in meine Wohnung, noch bevor die Sonne ganz aufgegangen war, was wahrscheinlich der einzige Grund ist, warum ich jetzt meine Geschichte erzählen kann. Und wehe jetzt sagt jemand, ich hätte damals in der Sonne bleiben sollen!
Ich schloss mich in meiner Wohnung ein, ließ keinen rein und keinen raus. Ich ging auch nicht raus, hielt mich von den Fenstern fern, von denen es unglaublich blendete, wenn die Vorhänge nicht zu waren. Ich schlief nicht. Aber irgendwann überkam mich der Hunger und ich musste raus. Tagsüber traute ich mich nicht. Ich musste es Nachts wagen. Und kaum draußen, da roch ich es. Vermischt mit dem Geruch von Alkohol zwar, aber ich roch etwas, das nach Blei roch und etwas Anderem... unglaublich Leckeren. Und ich folgte meiner Nase wie das wilde Tier, das ich vor kurzem noch gewesen war. Ich traf auf zwei Personen. Die eine lag am Boden, blutend, die andere stand wutschnaubend über ihr. Blutend. Beide. Ich atmete tief ein, dann wurden die beiden auf mich aufmerksam. Der Mann, der stand, ergriff die Flucht, der andere hatte keine Chance. Sein Blut roch ohnehin allemal besser, fast gänzlich ohne Alkohol. Vielleicht mag es feige klingen, dass ich einen wehrlosen Mann ausgesaugt habe, aber ich hatte Hunger. Oder Durst, wie immer ihr das betrachten wollt. Und ich weiß noch, dass mir das Blut vorkam, als wäre es das köstlichste, was ich je probieren durfte. Erst später fragte ich mich, was aus mir geworden war und wie ich es soweit hatte kommen lassen können. Aber in dem Augenblick gab es nur mich und das Blut. Und später kam das schlechte Gewissen.
Das war ungefähr der Zeitpunkt, bei dem ich mir vornahm, dass ich gehen würde. Ich arrangierte einen Unfall, denn wenn ich einfach gehen würde, dann würde das nur störende Fragen aufwerfen. Außerdem war ich den Sagen nach doch schon tot, oder? Also konnte ich es auch offiziell werden. Ich arrangierte meinen Unfall, hatte ein schönes Begräbnis und floh aus London.
Von da an reiste ich in der Welt herum, wobei eigentlich nur im Vereinigten Königreich. Ich ließ mich immer mal wieder für einige Jahre in einer Stadt oder an einem Ort nieder, der mir gefiel, aber nie lange genug, um auffällig zu werden.
Irgendwann wurde Irland dann auch interessant. In England und Schottland hab ich inzwischen fast alles gesehen, also muss was neues her. Und mir gefällt das kleine, grüne Land, neben dem ich viele Jahre existiert habe. Und jetzt bin ich hier und ihr müsst euch meine Geschichte anhören.
Anfangs war mein Leben als Vampir schlimm für mich. Es hielt länger an, als mein monatelanges Werwolfdasein und es ging nicht weg, inzwischen bin ich aber doch ganz glücklich damit.
Was aus meiner Erschafferin geworden ist? Ich hab sie nie wieder gesehen, aber ich weiß auch nicht, was passieren würde, wenn ich noch einmal auf sie treffen sollte. Ich weiß auch nicht, ob ich sie überhaupt noch einmal wiedersehen will. Nur ihren Namen wüsste ich gerne.“
Beruf „Ich habe tatsächlich schon eine ganze Menge ausprobiert, mehrere Ausbildungen abgeschlossen, aber eigentlich nichts, was weiter interessant wäre. Ich habe wahrscheinlich ebenso viele Ausbildungen abgebrochen, wie ich sie fertig habe, aber man schafft eben doch was in hundert Jahren. Meist muss ich mir aber keine Sorgen um Geld machen. Ich kann zwar nicht mehr auf das Geld meiner Familie und ihren Nachfahren zurückgreifen, aber ich habe im Laufe der Zeit auch einige Berufe ernsthaft ausgeübt und es gibt andere Wege, sein Geld zu verdienen. Jetzt wo ich hier bin... Ich bin mir noch nicht sicher, was ich machen werde. Die Universität gefällt mir ganz gut, aber so viel Spaß mir das Studieren auch macht, ich werde wohl etwas neues ausprobieren, aber ich werde mich hier erst einmal zurechtfinden müssen. Aber ich werde was finden, das tu ich nämlich immer. Auch hier.“

Persönlichkeit „Ich hasse Selbstbeschreibungen. Im Laufe der Jahre werde ich mich doch sowieso wieder verändern und dann braucht es eine neue. Warum also überhaupt darüber nachdenken, wie man ist? Und warum können das die Leute von heute nicht mehr alleine herausfinden? Warum muss denen alles erklärt werden? Aber gut, ich werde mein bestes geben...:
Das, was viele von vornherein feststellen werden ist, dass ich mich zwar so gut es geht anpasse, aber dennoch recht altmodisch bin. Zumindest in einigen Dingen. Natürlich weiß ich, wie man einen Computer bedient – auch wenn ich dieses neumodische Gerät nicht gerade mag -, aber wenn eine Dame da ist, dann bin ich auch trotz allem noch ein Gentleman, wie meine Eltern es mir beigebracht haben. Außerdem bin ich meistens erstaunlich gut drauf und trage meistens ein Lächeln oder ein Grinsen mit mir rum, was viele stört, weil es einfach nicht mehr normal ist, glücklich zu sein. Aber was daran ist so schlimm? Ich lebe... nicht mehr, okay, aber ich existiere und es geht mir gut dabei. Dennoch bin ich meistens eher ruhig, werde selten mal laut und wenn, dann nur, wenn es unbedingt sein muss. Ich beobachte lieber, als dass ich mich einmische. Vielleicht, weil ich nicht gerne im Mittelpunkt stehe. Aber ich schaue einfach lieber anderen zu, als selbst etwas zu tun. Was nicht heißt, dass ich nicht selbstständig bin! Im Laufe der Jahre muss man auch das lernen, auch wenn man nicht mehr menschlich ist. Aber ich kann mich kaum in einem Sarg verkriechen und hoffen, dass ich nicht doch irgendwann die Welt verlassen werde. Und manchmal muss man einfach was unternehmen, weil man nicht einfach nur zugucken kann. Und wo wir schon gerade dabei sind: Ich bin für Gerechtigkeit. Ich mag es nicht, wenn jemand unfair behandelt wird, das gehört sich einfach nicht. Was den Staat betrifft ist mir das zwar relativ egal, da in einigen Jahren sowieso eine neue Regierung mit neuen Regeln kommen wird, aber wenn es um Einzelpersonen geht, dann ist Ungerechtigkeit etwas, was ich gar nicht haben kann. Wobei ich, wenn es darum geht, auch nicht vor Gewalt zurückschrecken würde. Natürlich werde ich erst versuchen, das friedlich zu klären und wenn man mit mir diskutiert, dann bin ich ziemlich stur, aber manchmal kann man mit seinem Gegenüber einfach nicht reden. Und es wäre langweilig, wenn nie etwas passieren würde, nicht wahr? Des weiteren muss ich gestehen, dass ich im Laufe der Jahre festgestellt habe, dass man zuerst an sich denken sollte. Ich lasse meinen überschüssigen Egoismus zwar nicht heraushängen und frage auch nach dem, was die anderen wollen, aber wenn es mir schadet, und sei es auf noch so winzige Weise, dann werde ich nicht einen Finger dafür rühren, ihnen zu helfen. Und es ist nicht gut, sich für andere aufzuopfern. Das bringt nichts und stürzt nur die eigene Person in ein tiefes Loch. Und ich bin sicher nicht der einzige, der einen Hang zum Egoismus hat. Im tiefsten Herzen ist wohl auch der zuvorkommendste Mensch ein Egoist. Trotzdem bin ich wohl ein recht vernünftiger und gut erzogener Vampir, der selten etwas unüberlegtes tut. Was davon ihr jetzt als positiv und negativ auffasst, ist mir ziemlich gleich.“
Vorlieben
+ Regen & Nebel
+ Altmodisches Zeug
+ Umfeld beobachten
Abneigungen
- Kirchen/alles was mit Gott zu tun hat
- Sonnenschein
- Ungerechtigkeit
Stärken „Natürlich nehme ich einige Dinge mit, die ganz dem Klischee eines Vampirs entsprechen. Nein, ich kann mich nicht in eine Fledermaus verwandeln! Es gibt auch noch andere Möglichkeiten für uns anders zu sein! Zum Beispiel altere ich langsamer als Menschen. Ich weiß nicht genau, wie viel langsamer ich altere, ich habe mir auch nicht die Mühe gemacht, das auszurechnen. Ich weiß nicht mal genau, wie alt ich tatsächlich aussehe oder ob ich altere. Ich denke, ich müsste tatsächlich immer noch aussehen wie Mitte zwanzig, auch wenn ich das nur schwerlich bestimmen kann, da ich ja nicht einfach mal in einen Spiegel gucken kann – hab ich mal erwähnt, dass es wahnsinnig schwer ist gut auszusehen, wenn man sich selbst nicht sehen kann?
Auch bin ich ziemlich resistent gegen Krankheiten. Aber die bringen natürlich auch nichts, sie können mich ja nicht mehr umbringen. Wahrscheinlich machen sie sich also gar nicht mehr die Mühe, mich zu befallen: es lohnt sich einfach nicht mehr. Dazu kommt, dass ich ziemlich robust bin, auch wenn ich nicht so aussehe. Ich halte viel mehr aus, als man mir ansieht, bin auch schneller und stärker als man denken könnte. Nicht übermenschlich schnell, natürlich! Ich laufe ebenso schnell wie alle anderen auch. Ich kann es nur einfach länger durchhalten.
Und ich denke, ich habe im Laufe der Jahre einiges an Wissen gesammelt. Ich will nicht sagen, ich weiß alles, denn das wäre falsch und ich würde mir widersprechen, wenn ich jetzt sagen würde, ich sei gebildet, aber eben das bin ich. Aber ich hatte ja auch lange genug Zeit, um mich mit Dingen innerhalb und außerhalb der Vampirkultur zu beschäftigen.“
Schwächen „Auch hier nehme ich wieder einiges mit, was das Vampir-Dasein bietet. Denn wir sind alles andere als perfekt. Ich gehe bei Tage kaum raus. Nicht nur, weil ich zu dem Zeitpunkt meistens ungemein müde bin und in einem Haufen Erde liege und schlafe. Und wenn ich schlafe, dann schlafe ich wirklich. Ich hab sogar schon gehört, ich wirkte tot. Wahrscheinlich ist das auch ganz gut so, obwohl ich einmal in eine Situation gekommen bin, wo ich beinahe- Aber lassen wir das! Wenn ich schlafe, dann bin ich so gut wie tot, bis die Sonne untergeht. Und wo wir schon bei Sonne sind... Sonnenlicht ist das Schlimmste, was mir passieren kann! Einmal, am Anfang meiner Geburt, habe ich versucht, hinaus zu gehen. Ich bin natürlich nicht sofort zu Asche zerfallen, aber ein besonders schönes Erlebnis war es nicht. Und ich gehe davon aus, dass wenn ich lange genug im Sonnenlicht bleibe, dass ich dann nicht nur ungeheuerliche Schmerzen hätte, sondern tatsächlich als Häufchen dreckiger Asche zurückbleiben würde.
Ein weiterer Punkt ist, dass ich mich von Menschenblut ernähren muss. Wenn ich ein oder zwei Mal keinen Menschen finde – und ich finde immer einen. Sie riechen einfach zu gut! -, dann kann ich wohl auch Blut von Tieren trinken, aber ich werde dadurch schwächer und auf Dauer auch krank. Ich bin zwar resistent gegen menschliche Krankheiten, aber dieses falsche Blut würde mich irgendwann umbringen. Außerdem muss es frisch sein. Wer immer mal gesagt hat, dass Blut aus Konserven auch was bringt, hat auf jeden Fall gelogen! Das schmeckt nicht mal mehr! Oh, und auch wenn das meiste an Alkohol gar nichts bringt, das Blut von Alkoholikern kann schon mal beschwipst machen. Ist mir vor einigen Jahren mal aufgefallen, aber ich denke, diese Geschichte werde ich ein anderes Mal erzählen.
Kommen wir lieber zu der letzten offensichtlichen Schwäche, die ich habe. Ich und die meisten anderen Vampire, die ich bisher getroffen habe. Es ist die Kirche und der Glauben. Ich weiß nicht, warum dem so ist, aber ich nähere mich Kirchen und anderen heiligen Orten nur so weit, wie ich eben muss. Friedhöfe sind okay, natürlich, ich liege immerhin auch auf einem begraben... zumindest offiziell, aber Kirchen sind einfach... Sie sind... Gruselig. Nicht in dem Sinne, wie wenn jemand einen Albtraum hat oder einen dieser übertriebenen Horror-Filme sieht. Ich bekomme ab einem gewissen Zeitpunkt einfach immer ein mulmiges Gefühl. Ich weiß gar nicht, ob ich überhaupt einen heiligen Ort betreten kann. Ich habe es in den letzten beiden Jahrhunderten nie gemacht. Und natürlich war das zu der ein oder anderen Zeit negativ auffällig, aber was soll ich denn machen? Ich weiß ja nicht mal, warum es so ist. Aber dagegen machen kann ich auch nichts.“
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Avatar-Person Weiß ich leider nicht
Weitergabe Vorerst nicht. Sollte ich das Forum verlassen, können wir noch mal drüber reden – oder ich lasse ihn sterben, aber im Moment gehört er noch ganz mir.
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